Universals Quotes
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“Perhaps, indeed, there are no truly universal ethics: or to put it more precisely, the ways in which ethical principles are interpreted will inevitably differ across cultures and eras. Yet, these differences arise chiefly at the margins. All known societies embrace the virtues of truthfulness, integrity, loyalty, fairness; none explicitly endorse falsehood, dishonesty, disloyalty, gross inequity. (Five Minds for the Future, p136)”
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“Knowledge is understanding universals; wisdom is the ability to recognize universal from the presented particulars.”
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“We have implied that asceticism, when considered as a whole, can assume various meanings at successive spiritual levels. Simply defined, that is to say as “trainingâ€� or discipline, an ascesis aims at placing all the energies of the human being under the control of a central principle. In this respect we can, properly speaking, talk of a technique that has, in common with that of modern scientific achievements, the characteristics of objectivity and impersonality. Thus an eye, trained to distinguish the accessory from the essential, can easily recognize a “constantâ€� beyond the multiple variety of ascetic forms adopted by this or that tradition.”
― The Doctrine of Awakening: The Attainment of Self-Mastery According to the Earliest Buddhist Texts
― The Doctrine of Awakening: The Attainment of Self-Mastery According to the Earliest Buddhist Texts

“The chief importance of knowledge by description is that it enables us to pass beyond the limits of our private experience. In spite of the fact that we can only know truths which are wholly composed of terms which we have experienced in acquaintance, we can yet have knowledge by description of things which we have never experienced. In view of the very narrow range of our immediate experience, this result is vital, and until it is understood, much of our knowledge must remain mysterious and therefore doubtful.”
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“Die Hypostasierung von Allgemeinbegriffen hat in der europäischen Geistesgeschichte bekanntlich nicht selten eine verhängnisvolle Rolle gespielt. Eine Gruppe radikaler Begriffsrealisten des Mittelalters sah in Allgemeinbegriffen wie Wärme oder Kälte oder Farbe realere Wesen als in den Einzeldingen, denen nur eine abhängige Art von Realität zukomme. Die Universalien seien Substanzen, welche die Einzeldinge erzeugen und bestimmen. - Ähnlich sehen heute radikale Begriffsrealisten - die es allerdings sind, ohne es zu wissen - im Begriff des "Kapitalismus" ein Wesen, dem eine hohere Realität zukomme als den einzelnen Tatsachen und das diese einzelne Tatsachen erzeuge. Im Kapitalismus wird die causa efficiens gesehen - nicht nur des wirtschaftlichen, sondern alles geschichtlichen Geschehens. Diese magisch-mystische Betrachtungsweise beherrscht einen Teil der neueren soziologischen und wirtschaftswissenschaftlichen Arbeiten.
Ein auffallendes Beispiel bietet das Buch von SCHUMPETER "Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie" (Deutsche Ubersetzung 1946). Dort wird nicht nur erzahlt, welche Leistungen der Kapitalismus oder der kapitalistische Prozess (also die "Person" oder die "Substanz") auf technisch-wirtschaftlichem Gebiet vollbracht habe. Wir hören auch, dass der aufsteigende Kapitalismus die moderne Wissenschaft schuf, dass er die Malerei seit GIOTTO gestaltete, dass der moderne Pazifismus und die moderne internationale Moral Produkte des Kapitalismus seien, dass und wie er aber eine allgemeine Feindseligkeit gegen sich erzeugt habe und dass er selbst die Mauern zum Einsturz bringe, auf denen er ruhe. - SCHUMPETER ist Positivist. Er will Fakten darstellen, ohne Stellung zu nehmen. Er will im Stile COMTES, der St. Simonisten und vieler anderer Positivisten das Entwicklungsgesetz "beschreiben", das sich in den geschichtlichen Fakten vorfindet. Und er wehrt sich dagegen, von "Kraft", Ursache"" usw. zu sprechen, da sie metaphysische Begriffe seien. Was geschieht aber? Eine anthropomorph gedachte, iibernatiirliche Kraft - eben der "Kapitalismus" - wird für ihn zum Leiter des Marionettenspieles, das Geschichte heißt. Sie gibt den Gesetzgebern ihre Gedanken, den Wissenschaftlern ihre Einfälle, den Moralphilosophen ihre Vorstellungen von der Welt der Werte, und sie führt den Malern den Pinsel. Wir lesen eine Erzählung über ein zeitweise allmächtiges, nunmehr alterndes Wesen und sein Tun. Seit COMTE rühmen sich die Positivisten, das "theologische" und "metaphysische" Zeitalter überwunden und das dritte Stadium der Menschheitsgeschichte, nämlich das positivistische heraufgeführt zu baben. Wie COMTE und viele andere Positivisten merkt aber auch SCHUMPETER nicht, wie sehr er sich von seinem eigenen Programm entfernt und wie er in magisch-mystisches Denken zurückfällt. Wenige Metaphysiker haben so arglos mit einer personifizierten Substanz gearbeitet und so bedenkenlos geglaubt, in ihr die wirkende Ursache aller Geschichte zu finden, wie SCHUMPETER und andere Moderne in dem personifizierten "Kapitalismus".
Aus dem mittelalterlichen Universalien-Streit und aus den Misserfolgen des hypostasierenden Begriifsrealismus konnten die heutigen Begriffsrealisten viel lernen, und der VerIauf dieses Streites sollte eine Warnung für sie sein.”
― The Foundations of Economics: History and Theory in the Analysis of Economic Reality
Ein auffallendes Beispiel bietet das Buch von SCHUMPETER "Kapitalismus, Sozialismus und Demokratie" (Deutsche Ubersetzung 1946). Dort wird nicht nur erzahlt, welche Leistungen der Kapitalismus oder der kapitalistische Prozess (also die "Person" oder die "Substanz") auf technisch-wirtschaftlichem Gebiet vollbracht habe. Wir hören auch, dass der aufsteigende Kapitalismus die moderne Wissenschaft schuf, dass er die Malerei seit GIOTTO gestaltete, dass der moderne Pazifismus und die moderne internationale Moral Produkte des Kapitalismus seien, dass und wie er aber eine allgemeine Feindseligkeit gegen sich erzeugt habe und dass er selbst die Mauern zum Einsturz bringe, auf denen er ruhe. - SCHUMPETER ist Positivist. Er will Fakten darstellen, ohne Stellung zu nehmen. Er will im Stile COMTES, der St. Simonisten und vieler anderer Positivisten das Entwicklungsgesetz "beschreiben", das sich in den geschichtlichen Fakten vorfindet. Und er wehrt sich dagegen, von "Kraft", Ursache"" usw. zu sprechen, da sie metaphysische Begriffe seien. Was geschieht aber? Eine anthropomorph gedachte, iibernatiirliche Kraft - eben der "Kapitalismus" - wird für ihn zum Leiter des Marionettenspieles, das Geschichte heißt. Sie gibt den Gesetzgebern ihre Gedanken, den Wissenschaftlern ihre Einfälle, den Moralphilosophen ihre Vorstellungen von der Welt der Werte, und sie führt den Malern den Pinsel. Wir lesen eine Erzählung über ein zeitweise allmächtiges, nunmehr alterndes Wesen und sein Tun. Seit COMTE rühmen sich die Positivisten, das "theologische" und "metaphysische" Zeitalter überwunden und das dritte Stadium der Menschheitsgeschichte, nämlich das positivistische heraufgeführt zu baben. Wie COMTE und viele andere Positivisten merkt aber auch SCHUMPETER nicht, wie sehr er sich von seinem eigenen Programm entfernt und wie er in magisch-mystisches Denken zurückfällt. Wenige Metaphysiker haben so arglos mit einer personifizierten Substanz gearbeitet und so bedenkenlos geglaubt, in ihr die wirkende Ursache aller Geschichte zu finden, wie SCHUMPETER und andere Moderne in dem personifizierten "Kapitalismus".
Aus dem mittelalterlichen Universalien-Streit und aus den Misserfolgen des hypostasierenden Begriifsrealismus konnten die heutigen Begriffsrealisten viel lernen, und der VerIauf dieses Streites sollte eine Warnung für sie sein.”
― The Foundations of Economics: History and Theory in the Analysis of Economic Reality

“What constitutes the various species? [...] Here we come up against the perennial question of human thought, which even evolutionism cannot evade: we can only ever consider single, concrete individuals—this dog, and that spruce tree, this grasshopper, and that man. “Humanityâ€� is not something we can see, nor is “catnessâ€� or “spruce-nessâ€�. Behind these considerations lies the perennial dispute about “universalsâ€�. Is there really such a thing as “humanityâ€�, or are these just “nomina nudaâ€�, as Umberto Eco says in the final sentence of his famous novel The Name of the Rose? Nominalism, which was widespread in the fifteenth century, says that we cannot actually know anything properly. Is there such a thing as “manâ€� as a kind of creature, a species? I have the impression that many scientists do not really like this question because it is too philosophical. It leads us unavoidably into metaphysics. Is there such a thing as a “speciesâ€�? Are there such things as “beingsâ€� at all?”
― Chance or Purpose? Creation, Evolution, and a Rational Faith
― Chance or Purpose? Creation, Evolution, and a Rational Faith
“Any time we predicate something of an object, we utilize principles and categories. This is unavoidable and one of the things we assume is mathematical entities. All created reality can be categorized according to unity and difference. Thus, one and many are assumed in anything and everything. When I say, “That table,â€� I am assuming a special unity of a specific object in my experience that is distinguished in that act by all other objects of perception. One is therefore assumed in any act of predication or communication. But â€�1â€� itself is not just a token symbol or sociological development, it is an actual objective principle, which is made evident by the fact that predication, communication and mathematics can be done across cultures and over time. If it were not invariant and objective, it would be subject to change like all material things.”
― Numbers Prove God
― Numbers Prove God

“No one has gone further than Proust in fixing the relations between the visible and the invisible, in describing an idea that is not the contrary of the sensible, that is its lining and its depth.”
― The Visible and the Invisible
― The Visible and the Invisible
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