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Künstler Quotes

Quotes tagged as "°ìü²Ô²õ³Ù±ô±ð°ù" Showing 1-15 of 15
Knut Hamsun
“Wie kam ein Mensch überhaupt dazu, so auszusehen wie er? Die große Nase war viel zu unbescheiden für sein geringes Amt im Leben; außerdem ließ er sich den ganzen Winter über die Haare nicht schneiden, was seinem Kopf von Woche zu Woche mehr Künstlerisches verlieh.”
Knut Hamsun, Vagabundentage und andere Erzählungen

Thomas Mann
“Er liebte das Meer aus tiefen Gründen: aus dem Ruheverlangen des schwer arbeitenden Künstlers, der von der anspruchsvollen Vielgestalt der Erscheinungen an der Brust des Einfachen, Ungeheueren sich zu bergen begehrt; aus einem verbotenen, seiner Aufgabe geradeentgegengesetzten und eben darum verführerischen Hange zum Ungegliederten, Maßlosen, Ewigen, zum Nichts. Am Vollkommenen zu ruhen, ist die Sehnsucht dessen, der sich um das Vortreffliche müht; und ist nicht das Nichts eine Form des Vollkommenen?”
Thomas Mann, Death in Venice

Madeline Miller
“Ich hatte ihn nicht für so mutig gehalten. Aber natürlich war er das. Künstler, Schöpfer, Erfinder, der größte, den die Welt kannte. Wer furchtsam ist, erschafft nichts.”
Madeline Miller, Circe

Hermann Hesse
“Wäre ich auf meine Muskelkraft angewiesen und ein Ringer oder Boxer geworden, so würde kein Mensch von mir verlangen, ich solle Muskelkraft für etwas Untergeordnetes ansehen. Wäre ich stark im Kopfrechnen und wäre Leiter eines großen Bureaus, so würde kein Mensch mir zumuten, die Stärke im Kopfrechnen als eine Minderwertigkeit zu verachten. Vom Dichter aber verlangt die jüngste Zeit, und manche junge Dichter verlangen es selber von sich, daß sie gerade das, was den Dichter ausmacht, die Erregbarkeit der Seele, die Fähigkeit sich zu verlieben, die Fähigkeit zu lieben und zu glühen, sich hinzugeben und in der Welt der Gefühle das Unerhörte und Ãœbernormale zu erleben - daß sie gerade diese Stärke hassen und sich ihrer schämen und sich gegen alles wehren sollen, was "sentimental" heißen könnte. [...] Ich mache nicht mit.”
Hermann Hesse, Die Nürnberger Reise

Hermann Hesse
“Unsereiner ist mit wenig zufrieden, und doch wieder bloß mit dem Höchsten. Zwischen Schmerzen und Verzweiflung und würgendem Lebensekel immer wieder für einen heiligen Augenblick auf die Frage nach dem Sinn dieses so schwer erträglichen Lebens ein Ja zu hören, werde es auch im nächsten Augenblick schon wieder von der trüben Flut überspühlt, das genügt uns, davon leben wir wieder eine ganze Weile weiter, und leben nicht nur, ertragen das Leben nicht nur, sondern lieben und preisen es.”
Hermann Hesse, Die Nürnberger Reise

“Tolle Wände haben Sie", sagte Sibel damals, als sie Platz nahmen auf der schwarzen Couch, "da könnte man super Kunst aufhängen."
"Nein, nein, auf keinen Fall", sagte Michael Keplin, "ich habe mich mal viel mit Künstlern beschäftigt. Da könnte ich lange Vorträge drüber halten. Was malen sie alle für Bilder? Sie verarbeiten damit ihre eigenen Probleme. Und warum bitte soll ich mir die Probleme anderer Menschen an die Wand hängen?”
Anna Friedrich, Holly. Die verschwundene Chefredakteurin

“Der Künstler in großer Toilette: zu Breitkordhosen eine Art Gehrock samt obsidianfarbenem Kopftuch. Wirkt obenrum wie ausgediente Haremsdame.”
Frank Schulz, Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen

Carola Wolff
“Muse zu sein ist ein echt beschissener Job. Dein ganzes Leben lang rennst du irgendwelchen Kerlen hinterher, umsorgst sie, hegst und pflegst ihre Talente, und wenn sie dann reich und berühmt sind, lassen sie dich wie 'ne heiße Kartoffel fallen.”
Carola Wolff, Ausgerechnet Muse

Carola Wolff
“„…Nur der Künstler kann uns den Spiegel vorhalten. Erfahrungen in eine Geschichte kleiden. Fragen stellen, Antworten geben, unser Dasein erleichtern. Uns sagen, wie das ist, ein Mensch zu sein auf diesem Planeten; hier zu leben, zu sterben oder jemanden sterben zu sehen. Was es heißt, glücklich zu sein. Ohne Kunst kein Leben.”
Carola Wolff, Ausgerechnet Muse

Carola Wolff
“„…Fantasie ließ sich nicht befehlen und nicht einsperren, war wild, frei und ungebunden. Scherte sich nicht um Könige und Obrigkeiten, stellte bloß, entkleidete die Mächtigen. Forderte zum Widerstand auf und zum Selbstdenken.”
Carola Wolff, Ausgerechnet Muse

Antonin Artaud
“Keiner hat je geschrieben oder gemalt, geformt, modelliert, gebaut oder erfunden, es sei denn, um der Hölle zu entkommen.”
Antonin Artaud, Van Gogh le suicidé de la société

Josephine Angelini
“Vielleicht solltest du mit dem Sprayen aufhörenâ€�, sagt Castor.
Ajax verzieht das Gesicht, er sieht aus, als ginge ihm ein komplizierter Gedanke durch den Kopf. “Kann ich nicht. Noch nicht.�
“Jax�, beginnt Pallas, offenbar will er seinem Bruder ins Gewissen reden.
“Ich mach’s�, unterbricht ihn Ajax. “Aber noch nicht jetzt. Ich muss noch eine Sache erledigen.�
“Und welche?�, fragt Castor.
Ajax lächelt. “Ich habe jemandem versprochen, den Himmel anzumalen.”
Josephine Angelini, Scions

Maurice Merleau-Ponty
“der sinn dessen, was der °ìü²Ô²õ³Ù±ô±ð°ù sagen wird, ist nirgendwo, weder in den dingen, die noch keinen sinn haben, noch in ihm selbst, in seinem unentfalteten leben.”
Maurice Merleau-Ponty

Daniel Ruczko
“Ich bin ein wandelnder Widerspruch zwischen Selbstzerstörung und °ìü²Ô²õ³Ù±ô±ð°ùischer Leidenschaft.”
Daniel Ruczko, Scherben einer zerbrochenen Seele

Daniel Ruczko
“Du bist ein Künstler. Und Künstler in normalen Jobs sind wie Tiere in Käfigen â€� klar, sie können überleben, aber sie werden nie wirklich aufblühen.”
Daniel Ruczko, Scherben einer zerbrochenen Seele