Wissenschaft Quotes
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“Wenn Du deine Weisheiten aus einem einzigen Buch klaust, bist Du ein Plagiator. Aber wenn Du aus zehn Büchern klaust, nennt man Dich einen Gelehrten, wenn Du aus dreißig oder vierzig Büchern klaust - einen hervorragenden Gelehrten”
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“Die Wissenschaft muss mit glatten Wangen begonnen werden und nicht erst mit runzeligen, wenn man in ihr etwas erreichen will.”
― The Hunchback of Notre-Dame
― The Hunchback of Notre-Dame

“Das Fazit aus alledem lautet: Wir leben in einem Universum, dessen Alter wir nicht berechnen können, umgeben von Sternen, deren Entfernung wir nicht kennen, zwischen Materie, die wir nicht identifizieren können, und alles funktioniert nach physikalischen Gesetzen, deren Eigenschaften wir eigentlich nicht verstehen.”
― A Short History of Nearly Everything
― A Short History of Nearly Everything

“Meine Wissenschaft gibt mir Wachträume, die andere nicht einmal im Schlafen haben."
Peter Handke: Langsame Heimkehr. Erzählung. Frankfurt am Main 1994, S. 63.”
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Peter Handke: Langsame Heimkehr. Erzählung. Frankfurt am Main 1994, S. 63.”
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“Während Wissenschaftler wissen, dass sie nur etwas "glauben" (= für "wahr" halten), was heute angemessen erscheint, morgen aber möglicherweise schon überholt ist, glauben Gläubige, etwas zu wissen, was auch morgen noch gültig sein soll, obwohl es in der Regel schon heute widerlegt ist.”
― Manifest des evolutionären Humanismus
― Manifest des evolutionären Humanismus

“Von außen � und erst recht von innen � sieht der Prozess wissenschaftlicher Forschung ungeordnet und verwirrend aus. Man ist versucht zu glauben, Wissenschaftler seien selber unordentlich und verwirrt. In gewisser Hinsicht sind sie es � das gehört zur Forschung. Wenn man wüsste, was man tut, wäre es keine Forschung”
― Darwin's Watch
― Darwin's Watch

“Der Mensch behauptet, viel zu wissen;
Doch seht nur, wie sie überschießen,
Die Künste und die Wissenschaften,
Die tausend Errungenschaften;
Der Wind, der weht,
Ist alles, was er versteht.”
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Doch seht nur, wie sie überschießen,
Die Künste und die Wissenschaften,
Die tausend Errungenschaften;
Der Wind, der weht,
Ist alles, was er versteht.”
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“Wer Wissenschaft und Kunst besitzt,
hat auch Religion;
wer jene beiden nicht besitzt,
der habe Religion.”
― Xenien
hat auch Religion;
wer jene beiden nicht besitzt,
der habe Religion.”
― Xenien

“Bereitwillig glaubten die Menschen an Engel und Elfen, aber dass ein winziger Floh oder ein einziger Tropfen Wasser eine ganze Armada tödlicher Jäger enthielt, konnten sie sich nicht vorstellen.”
― Homo Deus: A History of Tomorrow
― Homo Deus: A History of Tomorrow

“Die Dinge sind, wie sie sind, und wenn wir sie erkennen, sind sie genauso, wie wenn es andere tun oder keiner.”
― Measuring the World
― Measuring the World

“Das Denken gehört zu den größten Vergnügungen der menschlichen Rasse.”
― Leben des Galilei: Schauspiel
― Leben des Galilei: Schauspiel

“Man schreibt das Jahr 1000.
Soeben hat in Bagdad der Buchhändler Ibn an-Nadim seinen „Katalog der Wissenschaften� veröffentlicht. Das Werk enthält in zehn Bänden die Titel aller bisher in arabischer Sprache erschienenen Bücher aus Philosophie, Astronomie, Mathematik, Physik, Chemie, Medizin.
Studierende aus allen Gegenden des Orients und selbst aus dem Okzident lockt der Ruf von Cordobas hohen Schulen und von seiner Bibliothek, deren halbe Million Bücher einer der gelehrtesten Männer seiner Zeit, der vor vierundzwanzig Jahren verstorbene Kalif al-Hakam II. durch Dutzende von Aufkäufern gesammelt und größtenteils mit seinen Randbemerkungen versehen hat.
In Kairo betreuen mehrere hundert Bibliothekare in den beiden kalifischen Bibliotheken zusammen zwei Millionen zweihundert Bände; das entspricht dem Zwanzigfachen des Bestandes an Buchrollen der einstigen Bibliothek von Alexandrien.
„Es ist notorisch, daß es in Rom niemand gibt, der so viel Bildung besitzt, daß er sich zum Türsteher eignet. Mit welcher Stirn kann der sich anmaßen zu lehren, der selbst nichts gelernt hat!� stöhnt der Mann, der am besten wissen muß, Gerbert von Aurillac, der im letzten der tausend Jahre nach Christo � 999 � selber in Rom den Stuhl Petri besteigt.
In diesem Jahr verfaßt Abulkasis das durch Jahrhunderte gültige Standardwerk der Chirugie, erörtert Albiruni, an universaler Geistigkeit der Aristoteles der Araber, die Drehung der Erde um die Sonne, entdeckt Alhazen die Gesetze des Sehens und experimentiert mit der camera obscura und mit sphärischen, zylindrischen und konischen Spiegeln und Linsen.
In diesem Jahr, in dem die arabische Welt dem Scheitelpunkt ihres goldenen Zeitalters entgegeneilt, erwartet das Abendland erschreckt, geängstigt das Ende der Zeiten. Mit dem ekstatischen Ausruf: „Jetzt kommt Christus, mit Feuer das Weltall zu richten!� pilgert der zwanzigjährige Kaiserjüngling Otto III. „wegen begangener Verbrechen der strengen Regel des heiligen Romualdus gehorchend mit nackten Füßen von der Stadt Rom zum Berge Garganus�.
Und der junge Avicenna, eben zwanzigjährig wie er, beginnt die Welt mit seinem weithin strahlenden Ruhm zu erfüllen.”
― شمس الله تشرق على الغرب: فضل العرب على أوربا
Soeben hat in Bagdad der Buchhändler Ibn an-Nadim seinen „Katalog der Wissenschaften� veröffentlicht. Das Werk enthält in zehn Bänden die Titel aller bisher in arabischer Sprache erschienenen Bücher aus Philosophie, Astronomie, Mathematik, Physik, Chemie, Medizin.
Studierende aus allen Gegenden des Orients und selbst aus dem Okzident lockt der Ruf von Cordobas hohen Schulen und von seiner Bibliothek, deren halbe Million Bücher einer der gelehrtesten Männer seiner Zeit, der vor vierundzwanzig Jahren verstorbene Kalif al-Hakam II. durch Dutzende von Aufkäufern gesammelt und größtenteils mit seinen Randbemerkungen versehen hat.
In Kairo betreuen mehrere hundert Bibliothekare in den beiden kalifischen Bibliotheken zusammen zwei Millionen zweihundert Bände; das entspricht dem Zwanzigfachen des Bestandes an Buchrollen der einstigen Bibliothek von Alexandrien.
„Es ist notorisch, daß es in Rom niemand gibt, der so viel Bildung besitzt, daß er sich zum Türsteher eignet. Mit welcher Stirn kann der sich anmaßen zu lehren, der selbst nichts gelernt hat!� stöhnt der Mann, der am besten wissen muß, Gerbert von Aurillac, der im letzten der tausend Jahre nach Christo � 999 � selber in Rom den Stuhl Petri besteigt.
In diesem Jahr verfaßt Abulkasis das durch Jahrhunderte gültige Standardwerk der Chirugie, erörtert Albiruni, an universaler Geistigkeit der Aristoteles der Araber, die Drehung der Erde um die Sonne, entdeckt Alhazen die Gesetze des Sehens und experimentiert mit der camera obscura und mit sphärischen, zylindrischen und konischen Spiegeln und Linsen.
In diesem Jahr, in dem die arabische Welt dem Scheitelpunkt ihres goldenen Zeitalters entgegeneilt, erwartet das Abendland erschreckt, geängstigt das Ende der Zeiten. Mit dem ekstatischen Ausruf: „Jetzt kommt Christus, mit Feuer das Weltall zu richten!� pilgert der zwanzigjährige Kaiserjüngling Otto III. „wegen begangener Verbrechen der strengen Regel des heiligen Romualdus gehorchend mit nackten Füßen von der Stadt Rom zum Berge Garganus�.
Und der junge Avicenna, eben zwanzigjährig wie er, beginnt die Welt mit seinem weithin strahlenden Ruhm zu erfüllen.”
― شمس الله تشرق على الغرب: فضل العرب على أوربا
“Man sagt, Wissenschaft basiert auf dem Staunen der Menschen und ihr Ziel ist es, das Wundern zu beseitigen. Dabei will ich das doch gar nicht. Ich will nicht für alles eine Erklärung haben. Ich will mich wundern und staunen, ohne sofort eine Erklärung dafür zu haben.”
― Aaarfz
― Aaarfz

“Was ist schon das Licht der kleinen Schreibtischlampe gegen das Licht der Sonne? Die Sonne bescheint die ganze Welt. Und Lucias Schreibtischlampe schafft es nicht mal, ein Zimmer zu erhellen. Immer wieder gibt es dunkle Ecken, die der Mensch allein nicht durchschauen kann.”
― Lucias Aufbrüche
― Lucias Aufbrüche

“Denn bei historischer Forschung geht es doch gerade darum, Fremdartigkeit zu erhalten.”
― Laughter in Ancient Rome: On Joking, Tickling, and Cracking Up (Volume 71)
― Laughter in Ancient Rome: On Joking, Tickling, and Cracking Up (Volume 71)

“Und deshalb glaube ich, dass Wunder, wie unerklärlich, wie unglaublich sie auch sind, wirklich geschehen können, ungeachtet der natürlichen Ordnung der Dinge.”
― Wie Ein Einziger Tag: Eig Tag Wie Ein Leben
― Wie Ein Einziger Tag: Eig Tag Wie Ein Leben

“Le secret pour moissonner l’existence la plus féconde et la plus grande jouissance de la vie, c’est de vivre dangereusement ! Construisez vos villes près du Vésuve ! Envoyez vos vaisseaux dans les mers inexplorées ! Vivez en guerres avec vos semblables et avec vous-mêmes ! Soyez brigands et conquérants, tant que vous ne pouvez pas être dominateurs et possesseurs, vous qui cherchez la connaissance ! Bientôt le temps passera où vous vous satisferez de vivre cachés dans les forêts comme des cerfs effarouchés ! Enfin la connaissance finira par étendre la main vers ce qui lui appartient de droit : � elle voudra dominer et posséder, et vous le voudrez avec elle !”
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“Die Sprache ist eben ihrer Struktur nach eine vorwissentschaftliche Wissenschaft.”
― La lingua bugiarda. Possono le parole nascondere i pensieri?
― La lingua bugiarda. Possono le parole nascondere i pensieri?

“Wissenschaftler bedeutet Sonnenblume, denkst du so? Cyanid hier - versuch es, und alle bigotterie und primitivität wird verblassen.”
― Bulldozer on Duty
― Bulldozer on Duty

“Wie könnte ich die Welt leugnen, deren Macht und Stärke ich empfinde? Trotzdem gibt mir alles Wissen über diese Erde nichts, was mich sicher sein ließe, dass diese Welt mir gehört. Ihr beschreibt sie mir, und ihr lehrt mich, sie zu klassifizieren. Ihr zählt ihre Gesetze auf, und in meinem Wissensdurst halte ich sie für wahr. Ihr zerlegt ihren Mechanismus, und meine Hoffnung wächst. [...] Doch ihr erzählt mir von einem unsichtbaren Planetensystem, in dem die Elektronen um einen Kern kreisen. Ihr erklärt mir die Welt mit einem Bild. Jetzt merke ich, dass ihr bei der Poesie gelandet seid [...] Ich bin wieder am Ausgangspunkt angelangt. Ich begreife: Gewiss kann ich die Erscheinungen wissenschaftlich fassen und aufzählen, doch kann ich damit noch nicht die Welt ergreifen.”
― Der Mythos des Sisyphos
― Der Mythos des Sisyphos

“Die Natur fesselte [in der Zeit der lateinischen Dekadenz] die Aufmerksamkeit nur durch ihre mirabilia; die Geschichte nur durch Begebenheiten, die sich in Reden als Illustration bewahrt hatten. Niemand dachte an eine Einheit der Wissenschaft, geschweige an mögliche Fortschritte der letzteren. Die Kritik war auf dem Tiefpunkte angelangt: man wußte eine Antwort auf jede Frage.
Rezension von: Henri-Irenee Marrou, Saint Augustin et la fin de la culture antique. Paris: E. de Boccard 1938. XV, 620 S.”
― Opere complete. VII. Scritti 1938-1949
Rezension von: Henri-Irenee Marrou, Saint Augustin et la fin de la culture antique. Paris: E. de Boccard 1938. XV, 620 S.”
― Opere complete. VII. Scritti 1938-1949

“Fakten sind ein Zustand der Materie,
Wahrheit ist ein Geisteszustand.
Wenn Hass die globale Tatsache ist,
bringt Liebe allein Wahrheit und Licht.”
― Meine Welt, Meine Verantwortung: Hundert Sonette für Meine Weltfamilie
Wahrheit ist ein Geisteszustand.
Wenn Hass die globale Tatsache ist,
bringt Liebe allein Wahrheit und Licht.”
― Meine Welt, Meine Verantwortung: Hundert Sonette für Meine Weltfamilie

“Liebe geschieht unabhängig von Fakten,
Fakten passieren unabhängig von der Liebe.
Wenn Liebe und Fakten zusammenkommen,
entsteht Magie in unseren Adern und Nerven.”
― Meine Welt, Meine Verantwortung: Hundert Sonette für Meine Weltfamilie
Fakten passieren unabhängig von der Liebe.
Wenn Liebe und Fakten zusammenkommen,
entsteht Magie in unseren Adern und Nerven.”
― Meine Welt, Meine Verantwortung: Hundert Sonette für Meine Weltfamilie
“I dreamed of Paris as if it were salvation, but I long ago gave up hope of ever getting there.
And now that I have the opportunity, I don't know what to do with her.
-Marie Curie-”
― Marie Curie: Pionierin, Nobelpreisträgerin, Entdeckerin der Radioaktivität
And now that I have the opportunity, I don't know what to do with her.
-Marie Curie-”
― Marie Curie: Pionierin, Nobelpreisträgerin, Entdeckerin der Radioaktivität
“er [paul cezanne] zieht die grenze nicht zwischen den "sinnen" und dem "verstand", sondern zwischen der spontanen ordnung der wahrgenommenen dinge und der menschlichen ordnung des lebens und wissenschaften”
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